• 29 Dez 2019
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    HessenbrückerHammer

Laubachs Naturschätze

Weltweit schreitet das Artensterben mit großen Schritten voran. Täglich sterben auf unserem Planeten Tier – und Pflanzenarten aus, viele bereits vor ihrer wissenschaftlichen Entdeckung.

In der Vorstellung vieler Menschen geschieht dies in den tropischen Regenwäldern oder großen Steppengebieten Afrikas. Den meisten ist dabei weniger bewusst, dass auch in Deutschland, in Hessen, in unseren Städten, Wäldern, auf Wiesen und Feldern Laubachs der Artenschwund vorangeht.

Zu jung und wenig höhlenreich sind viele Wälder, zu überdüngt und verdichtet die Böden der Offenflächen, übernutzt die Seen und Teiche, zu begradigt oder in tiefe Betten gezwungen die Fließgewässer.

Doch es gibt sie noch – die Naturschätze Laubachs.

Freilich sind es nur noch Reste einer ehemals intakten Natur - und kulturlandschaft, die es zu bewahren gilt.

So beherbergen nicht nur Wetter, Horloff und Seenbach noch seltene Arten, auch Trockenflächen wie der Ramsberg in Laubach, der Güldene Berg in Wetterfeld oder das Loh in Ruppertsburg sind Oasen für bedrohte Tiere und Pflanzen.

Dort, wo der Wald in Würde altern darf, wo die Bäche noch ihren Lauf verändern dürfen, wo Insekten – und Pflanzengifte tabu sind, zeigt sich die Natur in wunderbarer Fülle.

Spektakuläre Tierarten kehren nach jahrhundertelanger Verfolgung durch den Menschen wieder zurück: Schwarzstorch und Uhu, Luchs und Biber, Wildkatze und Wanderfalke.