• 29 Dez 2019
    Jahresabschlussfeier 12:00 - 16:00

    HessenbrückerHammer

 "Die Konsequenz der Natur tröstet schön über die Inkonsequenz der Menschen."

 Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann
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Schnellster Vogel der Welt war krönender Abschluss

Wanderfalke, Schafstelze und Braunkehlchen begeisterten Teilnehmer der Vogelkundlichen Wanderung in Freienseen

Laubach (ef) Zur ersten Vogelkundlichen Wanderung des NABU-Laubach in 2017 konnte Vorsitzender Eric Fischer zwölf Teilnehmer begrüßen.

Bei kühlen Frühtemperaturen führte die Strecke rund um Freienseen, wobei die unterschiedlichsten Lebensräume wie Schrebergärten, Wiesen, Weiden, Waldränder und Siedlungsbereiche besucht wurden.

Mit 42 beobachteten Vogelarten entsprach die Anzahl zwar den Erwartungen, jedoch fiel das Fehlen typischer Arten wie Kleiber, Gartenbaumläufer oder verschiedener Meisenarten auf.

Bundesweit gehen bei einst häufigen Vogelarten wie Feldlerche oder Waldlaubsänger in ihren Beständen dramatisch zurück. „Man muss von einem großen, globalen Artensterben sprechen“, erklärte Fischer, der die Exkursionsführung übernommen hatte. „Wir müssen alle Anstrengungen unternehmen, um den Rückgang der heimischen Vogelwelt zu bremsen. Ohne die vielfältigen Ursachen des Artensterbens zu sehr zu vereinfachen, kann man besonders die moderne Landwirtschaft, die Flächenversiegelung und das Ansteigen der Gifteinsätze in Wald, Feld und Garten dafür verantwortlich machen.“

So fand neben den singenden und zu beobachtenden Vogelarten auch die Botanik Beachtung. Populäre Arten wie die Waldschlüsselblume wurden auf frisch güllegedüngten Wiesen gefunden, was das Ende dieser Bestände zur Folge haben dürfte.

Begeisterung löste dagegen ein durchziehendes Männchen des Braunkehlchens aus. Einst eine Allerweltsart, ist das Braunkehlchen heute eine echte Rarität - in Hessen vom Aussterben bedroht.  Zu ihm gesellten sich auf einem jüngst umgebrochenen Acker –zwei Dutzend Schafstelzen – im Gebiet eine weitere Besonderheit.

Zum Abschluss zeigte sich dann über dem Freienseener Dorfkern noch ein weiblicher Wanderfalke. Das mit etwa 350 km/h schnellste Tier der Welt ist durch besondere Schutz – und  Wiederansiedlungsmaßnahmen wieder häufiger am Himmel zu beobachten, nachdem es in den 1970er Jahren fast ausgestorben war.

Die nächste Vogelkundliche Wanderung findet am 7. Mai in Ruppertsburg statt.

Näheres dazu und über die Arbeit des NABU-Laubach unter www.nabu-laubach.de.

Vogel des Jahres

Feldlerche

Begabter Himmelsvogel

Fakten zur Feldlerche

Die Feldlerche ist eine Tarnungskünstlerin: Mit einer Körperlänge von nur 16 bis 18 Zentimetern und der beige bis rötlich-braunen Gefiederfärbung ist sie in ihrem bevorzugten Umfeld, dem Ackerboden, fast nicht zu sehen. Akustisch macht sie sich umso deutlicher bemerkbar: Typisch ist ihr Singflug, bei dem sie hoch in die Lüfte steigt, dort verharrt und trillernde, zirpende und rollende Laute vorträgt.

Ihrem Namen entsprechend bevorzugt die Feldlerche die offene Weite. Sie sucht sich ebene Landschaften oder flache und sanft geschwungene Hügel, während sie steile Hanglagen meidet. Auch von Waldrändern oder Hecken hält sie einen gewissen Mindestabstand. Der optimale Neststandort für die Bodenbrüterin ist bewachsen und nicht zu dicht bedeckt – beste Voraussetzungen auch für den Nachwuchs, der an den 30 Tagen bis zur Selbständigkeit im geschützten Umfeld Flugversuche und Jagdübungen unternimmt.

Beitrag: Vogel des Jahres 2019