• 27 Jul 2019
    Busfahrt/Vereinsausflug zum NSG Kühkopf-Knoblochsaue 09:00 - 18:00

    Treffpunkt: Sparkasse Laubach

  • 29 Dez 2019
    Jahresabschlussfeier 12:00 - 16:00

    HessenbrückerHammer

 "Die Konsequenz der Natur tröstet schön über die Inkonsequenz der Menschen."

 Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann
  • 4fleckweb.jpg
  • ahaseweb.jpg
  • artrorubweb.jpg
  • BBeiablageweb.jpg
  • Bergmolchmaenn1web.jpg
  • Bild 6_2014-11-01_Nagel.jpg
  • BLO3web.jpg
  • BLO5web.jpg
  • Blutrote-Heidelibelleweb.jpg
  • Breitfweb.jpg
  • distweb.jpg
  • Eisiweb.jpg
  • Epi22web.jpg
  • erdkroebabyweb.jpg
  • freieenseen1web.jpg
  • fuettpipi1web.jpg
  • Grasfrogold5web.jpg
  • grz1web.jpg
  • grünspechtweb.jpg
  • habeuhaweb.jpg
  • 4fleckweb.jpg
  • ahaseweb.jpg
  • artrorubweb.jpg
  • BBeiablageweb.jpg
  • Bergmolchmaenn1web.jpg
  • Bild 6_2014-11-01_Nagel.jpg
  • BLO3web.jpg
  • BLO5web.jpg
  • Blutrote-Heidelibelleweb.jpg
  • Breitfweb.jpg
  • distweb.jpg
  • Eisiweb.jpg
  • Epi22web.jpg
  • erdkroebabyweb.jpg
  • freieenseen1web.jpg
  • fuettpipi1web.jpg
  • Grasfrogold5web.jpg
  • grz1web.jpg
  • grünspechtweb.jpg
  • habeuhaweb.jpg

Schnellster Vogel der Welt war krönender Abschluss

Wanderfalke, Schafstelze und Braunkehlchen begeisterten Teilnehmer der Vogelkundlichen Wanderung in Freienseen

Laubach (ef) Zur ersten Vogelkundlichen Wanderung des NABU-Laubach in 2017 konnte Vorsitzender Eric Fischer zwölf Teilnehmer begrüßen.

Bei kühlen Frühtemperaturen führte die Strecke rund um Freienseen, wobei die unterschiedlichsten Lebensräume wie Schrebergärten, Wiesen, Weiden, Waldränder und Siedlungsbereiche besucht wurden.

Mit 42 beobachteten Vogelarten entsprach die Anzahl zwar den Erwartungen, jedoch fiel das Fehlen typischer Arten wie Kleiber, Gartenbaumläufer oder verschiedener Meisenarten auf.

Bundesweit gehen bei einst häufigen Vogelarten wie Feldlerche oder Waldlaubsänger in ihren Beständen dramatisch zurück. „Man muss von einem großen, globalen Artensterben sprechen“, erklärte Fischer, der die Exkursionsführung übernommen hatte. „Wir müssen alle Anstrengungen unternehmen, um den Rückgang der heimischen Vogelwelt zu bremsen. Ohne die vielfältigen Ursachen des Artensterbens zu sehr zu vereinfachen, kann man besonders die moderne Landwirtschaft, die Flächenversiegelung und das Ansteigen der Gifteinsätze in Wald, Feld und Garten dafür verantwortlich machen.“

So fand neben den singenden und zu beobachtenden Vogelarten auch die Botanik Beachtung. Populäre Arten wie die Waldschlüsselblume wurden auf frisch güllegedüngten Wiesen gefunden, was das Ende dieser Bestände zur Folge haben dürfte.

Begeisterung löste dagegen ein durchziehendes Männchen des Braunkehlchens aus. Einst eine Allerweltsart, ist das Braunkehlchen heute eine echte Rarität - in Hessen vom Aussterben bedroht.  Zu ihm gesellten sich auf einem jüngst umgebrochenen Acker –zwei Dutzend Schafstelzen – im Gebiet eine weitere Besonderheit.

Zum Abschluss zeigte sich dann über dem Freienseener Dorfkern noch ein weiblicher Wanderfalke. Das mit etwa 350 km/h schnellste Tier der Welt ist durch besondere Schutz – und  Wiederansiedlungsmaßnahmen wieder häufiger am Himmel zu beobachten, nachdem es in den 1970er Jahren fast ausgestorben war.

Die nächste Vogelkundliche Wanderung findet am 7. Mai in Ruppertsburg statt.

Näheres dazu und über die Arbeit des NABU-Laubach unter www.nabu-laubach.de.

Vogel des Jahres

Der Star

Elegant und musikalisch sehr talentiert

Im Sommer ist das Gefieder des Stars mit einem regelrechten Perlmuster überzogen. Im Laufe des Herbstes und Winters verschwinden die weißen Punkte. Den Vogel des Jahres am Gesang zu erkennen, ist schwierig, da er gerne in andere Rollen schlüpft und Geräusche nachahmt.

Wer den Star einmal im Frühjahr und dann wieder im Herbst betrachtet, könnte denken zwei verschiedene Vögel gesehen zu haben. Im Frühling zeigt sich der Vogel des Jahres in einem schwarzen Gefieder, das je nach Lichteinfall metallisch grün, blau oder violett glänzt. Vor allem auf der Oberseite der Weibchen verzieren kleine helle Punkte ihr Prachtkleid. Beide Geschlechter haben zur Brutzeit einen auffällig gelben Schnabel, dessen Basis beim Männchen unten hellblau und bei der Starendame leicht rötlich ist. Jungvögel sind in ihrem ersten Fluggefieder einheitlich graubraun. Im Spätsommer mausern sich die Stare. Ihr sogenanntes Schlichtkleid ist jedoch gar nicht langweilig, sondern mit einem regelrechten Perlmuster überzogen. Es stammt von den weißen Spitzen der sonst dunkelbraunen Federn. Auch der Schnabel ist nun bei Jung- und Altvögeln dunkel. Im Laufe des Herbstes und Winters nutzen sich die Federn ab, werden dunkler und die weißen Punkte verschwinden. Pünktlich zur neuen Brutsaison schillern die Vögel wieder in elegantem Schwarz mit prächtigen Glanzeffekten.

Den Flugstil des Stars prägen rasche, kräftige Flügelschläge. Vor der Landung geht er in einen Gleitflug über, bei dem die dreieckige Flügelform gut zu erkennen ist.

 

Beitrag: Vogel des Jahres 2018